HR006 Social Media in und für Museen

 

Das Hafenradio besucht zum zweiten mal das Archäologische Museum Hamburg, diesmal um Katrin Schröder und Michael Merkel zu treffen – Michael in Personalunion als Museumsmitarbeiter und Hafenradio-Arbeiter. Und es braucht tatsächlich wieder einen zweiten Anlauf, um richtig loslegen zu können – aber dafür umso besser. Das lässt uns das Versagen der Technik zu Beginn schnell vergessen.

hr006 Social Media Katrin Schröder beim Hafenradio

Katrin Schröder beim Hafenradio

Wir sprechen über Social Media im Kulturbereich und insbesondere in und für Museen. Was kann man machen, was kann man erreichen und wo geht die Reise hin. Katrin gibt uns einen tollen Einblick in ihre Erfahrungen und Arbeit als Social Media- und Kulturmarketing Expertin. Social Media sind für Museen eine große Chance, um ein weitaus größeres Publikum zu erreichen als jenes, dass ausschließlich die Ausstellungen besucht. Social Media gehen auch weit über reine Öffentlichkeitsarbeit hinaus – Storytelling für analoge und digitale Besucher ist ein Schritt in eine neue Ausstellungs- und Museumswelt.

 

Katrin Schröder und Michael Merkel im Juli 2015

Katrin Schröder und Michael Merkel im Juli 2015

Die Kulturmanagerin Katrin Schröder hat in Passau Sprachen, Wirtschaft und Kulturraum studiert. An verschiedenen Theater war sie für das Markting zuständig und hat vor allem dafür gesorgt, dass die Theater die Präsenz in den Digitalen Medien verstärkt haben. Am Theater Heilbronn hat sie den ersten Kultur Tweetup an einem Stadttheater veranstaltet und bei Fachkonferenzen Vorträge gehalten über die Nutzungsmöglichkeiten der Social Media Kanäle für Kulturinstitutionen. Seit Juli 2015 unterstützt sie das Archäologische Museum Hamburg bei seinem Auftritt in den sozialen Medien.

Dr. Michael Merkel studierte Ur- und Frühgeschichte in Hamburg, Mainz und Kiel. Er promovierte 2001 an der Universität Kiel über ein fränkisches Gräberfeld im Saarland. Seit 1997 ist am Archäologischen Museum Hamburg (AMH) angestellt und betreut als stellvertretender Direktor die Sammlungen des Hauses und ist zusätzlich verantwortlich für die Bereiche Netzwerke, Datensicherung und App-Entwicklung (iOS und Android). In seiner Funktion als Sammlungsleiter ist er verantwortlich für die digitale Erfassung der Sammlungsbestände des Archäologischen Museums. Er ist in diesem Zusammenhang auch für andere Museen beratend tätig.

 

Links zu den Themen

Social Media, Erster Tweetup in einem deutschen Museum, Twitter, Facebook, Google+, Archäologisches Museum Hamburg, Theater Heilbronn

Christoph Haffner

Christoph Haffner

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Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Katrin, lieber Michael und unbekannterweise auch lieber Christoph,
    hab gerade gerne reingehört in euren Podcast und freue mich, dass ihr so viele wichtige Dinge durchdenkt jetzt bei euch im Museum. Hofberichterstattung ist natürlich ne spitzen Sache 🙂
    Auf euer Strategie-Papier bin ich auch gespannt. Und ja, man merkt schon deutlich, dass ihr Katrin jetzt im Boot habt und sich jemand gezielt ums SoMe-Ding kümmert.
    Daumen hoch und ganz herzliche Grüße
    Anke
    P.S. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwann mal wieder nach Hamburg….

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  2. Liebe Anke,
    ich als AMH-Mensch und als Kulturhafen-Mensch freue mich sehr über deinen Kommentar! Ich freue mich auch darüber, dass Du dir die Zeit genommen hast, den kompletten Podcast zu hören. Wir “Hafenarbeiter” haben uns nämlich ganz bewusst für diese langen Werkstattgespräche entschieden, damit kann sich das Gespräch entwickeln und es entsteht Raum für kleine Anekdoten aus dem Leben, Dönjes wir der Hamburger sagen würde.
    Das angesprochene Strategiepapier, dass zeigt sich gerade im besonderen Maße, wird nicht nur für unser Haus immer wichtiger, auch die verantwortliche Behörde hat ihr soeben Interesse bekundet! Warum ist offenkundig, wenn man Kultur will muss man sie auch verbreiten, dass gilt für Theater, Museum ebenso wie auch für eine Kulturbehörde. Bestest Beispile sind die Diskussionen um die Elbphilharmonie, sie werden seit langem in den Socialen Medien ausgetragen, allerdings ohne das die verantwortliche Behörde nennenswert mitredet. Hier ist, so könnte ich mir das vorstellen, besteht echter Nachholbedarf und ist vielleicht auch das Interesse an unseren Aktivitäten begründet – dies insbesondere kurz vor der Fertigstellung eines solchen Projektes. Wir werden uns deshalb besonders ins Zeug legen und der Einfluss von Katrin wird auch hier deutlich erkennbar sein.
    Es zeigt sich gerade aber auch wie wichtig euer Einfluss auf unsere Aktivitäten ist! Bis vor kurzem hielt ich z. B. das Fremdwort „Influencer“ noch für eine besorgniserregende Krankheit, heute weiß ich, dass es genau das ist, was wir für unser Vorhaben benötigen: Eure/deine Einflüsse, Reaktionen und Kommentare auf unsere Aktivitäten!

    Deshalb: danke für’s „Folgen“ und bitte weiter hören!

    Michael

    P.S. Selbstverständlich sehen wir uns in Hamburg, spätestens beim #Startcamp!

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