HR013 Digitalität in der Archäologie

 

In der dreizehnten Folge hafenradio haben wir (1 1/2 Hamburger Jungs) uns virtuell mit einem Harburger Jung getroffen und über allerhand digitales in der Archäologie gesprochen. Digitale Grabungstechnik- und Dokumentation, riesige Datenmengen und der Wert der Daten oder wie sieht digitale Archäologie 2026 aus?

Archäologie digital - Kai-Christian Bruhn ist virtuell in Bild und vor allem Ton dabei

Kai ist virtuell dabei

Es geht also um einiges in diesem Podcast mit unserem Gast Kai-Christian Bruhn, Professor im Fachbereich Technik – Geoinformatik & Vermessung an der Hochschule Mainz, und Experte in Sachen digitale Methoden und Technologien in der Archäologie.

Ahoi - Ein Kronkorken-Gruß aus Hamburg

Eine interessante Erkenntnis des Abends ist, dass wir alle drei der Meinung sind, mitgeholfen zu haben digitale Grundlagen zu legen und jetzt muß die nächste Generation von Archäologen und Informatikern was aus den ganzen Daten machen!

 

Experte für digitale Archäologie - Kai-Christian Bruhn

Kai-Christian Bruhn

Geboren in Hamburg-Harburg, an der Süderelbe aufgewachsen und im Helms-Museum archäologisch konditioniert, studierte er Klassische und andere Archäologien vor allem in Heidelberg und konnte sich dabei viel über Vermessung, CAD, GIS, Datenbanken und das www beibringen. Noch während der Promotion übertrug ihm das Schweizerische Institut für Ägyptische Bauforschung und Altertumskunde die örtliche Grabungsleitung in Syene/Assuan in Oberägypten. Fertig promoviert und nach dem Ende seiner Grabungen machte er sich selbstständig und unterstützte verschiedene internationale Institutionen im Bereich der digitalen Dokumentation. 2008 wurde er als Professor für “Interdisziplinäre Anwendungen raumbezogener Mess- und Informationstechnik” an die Hochschule Mainz berufen. Seit 2016 ist er außerdem Honorarprofessor für Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Gründungsdirektor von mainzed, dem Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Damit digital arbeitende Archäologen wie er nicht Zufallsprodukte bleiben, engagierte er sich für die Einrichtung eines neuen Master-Studiengangs “Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften”, der im Wintersemester 2016/17 startet.

 

Links zu den Themen

mainzedSchweizerische Institut für Ägyptische Bauforschung und AltertumskundeHochschule Mainz, Open Data Hamburg, IBM Watson, Tachymeter, Theodolit, Geodäsie

Christoph Haffner

Christoph Haffner

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